
Hochschulen sollten die Erwartungen an die KI-Nutzung definieren, bevor Streitfälle entstehen. Eine Richtlinie sollte erlaubte Unterstützung, Offenlegungsformulierungen, Erkennungsauslöser, Prüfschritte, Einspruchsmöglichkeiten und Dokumentation erläutern.
Kombinieren Sie diese Checkliste mit Workflows für akademische Integrität, Leitlinien zur KI-Offenlegung und Methodik.
Definieren Sie akzeptable KI-Nutzung. Erklären Sie, wann eine Offenlegung erforderlich ist. Teilen Sie den Studierenden mit, welche Nachweise geprüft werden können. Schulen Sie die Lehrkräfte zu falsch positiven Ergebnissen. Geben Sie den Studierenden die Möglichkeit, ihren Schreibprozess zu erläutern. Führen Sie über alle Fachbereiche hinweg konsistente Aufzeichnungen.
Richtlinien können genehmigte Tools nennen, sollten aber auch festlegen, wie Ergebnisse interpretiert und geprüft werden.
Das größte Risiko besteht darin, die Erkennung als Bestrafung statt als strukturierten Prüfprozess zu behandeln.
Veröffentlichen Sie die Richtlinie in studierendengerechter Sprache. Fügen Sie Beispiele für akzeptable und inakzeptable KI-Unterstützung hinzu. Schulen Sie Prüfer zu falsch positiven Ergebnissen. Legen Sie fest, wer Erkennungsergebnisse einsehen darf. Schaffen Sie einen Einspruchsweg. Überprüfen Sie die Richtlinie jedes Semester, da sich Schreibwerkzeuge und institutionelle Erwartungen ändern.
Die beste Richtlinie ist im echten Bewertungsstreit nutzbar, nicht nur im Handbuch lesbar.
Überprüfen Sie die Richtlinie mindestens einmal pro Semester, da sich KI-Schreibwerkzeuge und Erwartungen der Studierenden schnell ändern. Eine kurze, geplante Überprüfung hält Ihre Offenlegungsformulierungen und Beispiele zur zulässigen Nutzung aktuell, statt sie veralten zu lassen.
Nein. Ein Detektor-Wert sollte eine strukturierte Prüfung auslösen, kein Urteil, denn Werkzeuge wie GPTZero können falsch-positive Ergebnisse liefern. Verbinden Sie den Wert mit dem Schreibprozess und den Entwürfen der Studierenden und geben Sie ihnen Gelegenheit zur Erklärung, bevor eine Entscheidung fällt.
Sie sollte verlangen, dass Studierende benennen, welche KI-Werkzeuge sie genutzt haben und wie, etwa zum Brainstorming, zur Grammatikprüfung oder zum Entwerfen. Eine klare Offenlegungsformulierung beseitigt Rätselraten und gibt Prüfenden einen einheitlichen Nachweis.
Beschränken Sie den Zugriff auf die Lehrkraft, die zuständige Prüfinstanz für akademische Integrität und die betroffene studierende Person. Eine eingeschränkte Sichtbarkeit schützt die Privatsphäre und verhindert, dass Ergebnisse informell geteilt oder außerhalb des Verfahrens genutzt werden.
Ein praxisnaher, fairer Leitfaden zum Erstellen von KI-Richtlinien im Klassenzimmer: Detektor-Werte als Signale behandeln, ein faires Verfahren wahren und einen Prüfablauf aufbauen, dem Schüler vertrauen können.
Beispiele für Erklärungen zur KI-Nutzung von Studierenden für Brainstorming, Gliederungen, Grammatikprüfung, Übersetzung, Quellenangaben und Entwurfsüberarbeitung.
Eine praxisnahe Vorlage für eine AI-Erkennungsrichtlinie zu erlaubter AI-Nutzung, Offenlegung, Beweisprüfung, Fehlalarmen, Einsprüchen und Dokumentation.